Nein – Sie bestimmen, was Sie teilen. Es gibt keine Pflicht, Dinge auszusprechen, für die Sie noch nicht bereit sind. Gute Therapie entfaltet ihre Wirkung auch dann, wenn Sie sich langsam öffnen. In einem längeren Begleitungsprozess öffnen sich die Beteiligten in der Regel nach und nach von selbst. Der Raum der Therapie wird als Schutzraum empfunden und das Aussprechen von belastenden und manchmal schambesetzten Themen führt zu Entlastung und Erleichterung. Wir Therapeuten sind daran gewöhnt, mit dem offenen An- und Aussprechen meist "vorzugehen", um das Maß der möglichen Offenheit im gemeinsamen Raum aufzuzeigen.